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Der heutige Trend in der Landwirtschaft geht zu immer kürzeren Produktionsabläufen. In der Massentierhaltung ist eine artgerechte Haltung kaum möglich. Vor allem Fleisch und Wurst werden zu Rekord-Niedrigpreisen verschleudert. Darunter leiden die Tiere und die Qualität des Fleisches.

Dabei vergessen viele Landwirte und Verbraucher, dass es sich bei Tieren nicht nur um "Produkte" handelt. Dieses "Produkt" war einmal ein Lebewesen mit Bedürfnissen und Gefühlen, welches ein Recht auf artgerechte Haltung, Versorgung und möglichst stressfreie Schlachtung hat. Doch diese artgerechte Tierhaltung ist mit höheren Kosten verbunden, welche im Endpreis berücksichtigt werden müssen.

Um als landwirtschaftlicher Betrieb heutzutage weiterhin bestehen zu können, muss man entweder Massenproduktion betreiben, um die niedrigen Erzeugerpreise über die Menge auszugleichen. Oder man schlägt einen komplett anderen Weg ein und sucht sich eine von der Lebensmittelindustrie und dem Weltmarkt unabhängige Nische: die Direktvermarktung an verantwortungsbewusste Kunden wie Sie, denen es nicht egal ist, wie die Tiere vor der Schlachtung gehalten werden.

Wir haben uns 2010 nicht nur aus finanziellen Gründen für die Direktvermarktung unseres Fleisches aus artgerechter Haltung entschieden. Vor allem aus moralischen und ethischen Gründen wollten wir eine artgerechte Tierhaltung betreiben. Uns liegen unsere Tiere und ihr Wohlergehen am Herzen. Auch für uns ist es jedesmal schlimm, wenn wir eines von ihnen zum Metzger bringen müssen!

Für jedes unserer Schlachttiere entzünden wir am Schlachttag eine Kerze und ein Räucherstäbchen und geben ihm einen wertschätzenden Dank mit auf den Weg. Viele mögen uns dafür belächeln. Doch sind wir jedem Tier dankbar, dass es uns so unseren Lebensunterhalt sichert.

Wir trösten uns damit, dass es den Tieren bis zu ihrem Tod sehr gut ging und sie ein artgerechtes, glückliches Leben führen konnten.


Für uns sind besonders folgende Punkte in der Tierhaltung wichtig:

- Weidehaltung

- Mutterkuhhaltung in Familienverbänden

- Stroheinstreu anstatt Spaltenböden

- Lauf- und Offenlaufställe anstatt Anbindehaltung

- Selbsterzeugtes und gentechnikfreies Futter

- möglichst kurze Transportwege zum Schlachter

- möglichst stress- und angstfreie Schlachtung

Näheres hierzu können Sie bei den jeweiligen Tierarten unter den Punkten "Haltung" und "Schlachtung" nachlesen.









Das Bild zeigt einen Teil unserer Rinder, die auf der Weide vor den Toren des Luisenhofs grasen.

Die Weide ist umgeben von einem von uns angelegten Blühstreifen, der insbesondere Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und anderen Insekten Nahrung bietet.

Wir versuchen mit der Ressource "Natur" verantwortungsvoll umzugehen, nicht nur unseren eigenen Nutztieren soll es gut gehen, sondern möglichst vielen Tieren.