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Bisons sind Respekt einflößende, aber scheue Wildtiere, deren Haltung genehmigungspflichtig ist und strengen Auflagen unterliegt. Unser Betrieb verfügt selbstverständlich über die notwendige Erlaubnis vom zuständigen Veterinäramt und vor allem über den erforderlichen Sachverstand im Umgang und für die Haltung dieser Tiere.









Mittlerweile haben wir drei Gehege für unsere Bisons angelegt. Zuerst wurden mit einem Bohrgerät Löcher für die Baumstämme gebohrt. In die Löcher kamen dann die Baumstämme, die nur mit Hilfe eines Traktors eingefädelt werden konnten. Die Haltung von Bisons ist schon allein wegen der aufwendigen Umzäunung sehr teuer.

Die Weideflächen unserer Bisonherde sind von einem Wild- und zusätzlich einem Elektrozaun umgeben. Da jedoch der beste Zaun noch immer eine Weide mit gutem Futterangebot ist, dürfte für unsere Tiere kein Anlass für einen Ausbruchsversuch bestehen.

Unsere Bisons leben ihrer Art entsprechend im Herdenverband und stehen ganzjährig auf der Weide. Unser vergleichsweise mildes, mitteleuropäisches Klima kann ihnen nichts anhaben. Immerhin sind die aus Nordamerika stammenden Tiere trockene, heiße Sommer und harte, schneereiche Winter gewohnt. Sie können sogar bei einem Meter Schneetiefe noch an die darunter liegende Vegetation ihrer Weide gelangen. Vor der Kälte des Schnees schützt sie ihr dickes, kastanien- bis schwarzbraunes Fell.

Sie werden von uns mit Heu, Karotten, Futterrüben, Mais und Getreide gefüttert. Bis auf das Brot und die Karotten stammen sämtliche Futtermittel aus unserem eigenen Anbau.

Die Tiere haben auch einen hohen Mineralienbedarf, welcher mit ausreichend vorhandenen Lecksteinen mit Mineralsalz und mit frischem Wasser gedeckt wird.

Die Bisons als Herdentiere haben eine feste, soziale Rangordnung. Diese wird in einem Kampf festgelegt, in dem die Tiere ihre Stirn aneinander legen und versuchen, sich gegenseitig zurück zu schieben. Das unterlegene Tier löst sich aus dieser Bindung und flieht. Es muss als rangniedrigeres Tier dem ranghöheren Tier zukünftig ausweichen. Wie man sieht, spielt die Behornung der Tiere hier keine bzw. nur eine untergeordnete Rolle.


Mehrere Bullen in einer Herde dulden einander und leben in einem lockeren Verband - außer während der Brunst. Hier wird die Rangordnung ganz offensichtlich. Die männlichen Tiere sind erregt, brüllen viel, wälzen sich am Boden und weichen der Rangordnung entsprechend aus.

Eine besondere und sehr starke Bindung besteht jedoch zwischen Kuh und Kalb. Da es nahezu unmöglich ist, sich den beiden zu nähern oder diese gar zu trennen, kann bei Komplikationen keine Geburtshilfe geleistet werden.