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Artgerechte Haltung ist das Eine. Aber die Schlachtung das Andere. Und über Letzteres wird nicht so gerne gesprochen. Aber am Ende der artgerechten Haltung steht die Schlachtung des Tieres.

Die Qualtität des Fleisches und damit einhergehend Ihre Zufriedenheit hängt von der Art der Haltung und der Schlachtung des Tieres ab.

Uns ist nicht nur die artgerechte Haltung unserer Tiere wichtig, in der sie sich frei bewegen, Sozialkontakte pflegen und gegenseitige Fellpflege betreiben können. Wir fühlen uns zur Begleitung des Tieres auf seinem "letzten Gang" verpflichtet. Und glauben Sie uns, auch für uns ist das nicht einfach.


Eine schonende, stress- und angstfreie Schlachtung unserer Tiere ist uns wichtig. Schon als Jungtiere lernen unsere Rinder und Schweine das Anhängerfahren kennen. Da die Fahrt immer wieder am gewohnten Stall bzw. auf der Weide endet, verbinden die Tiere den Transport mit etwas Positivem.

Am Vorabend der Schlachtung wird das jeweils ausgewählte Rind verladen. Das großräumige Transportfahrzeug bleibt beim Stall stehen. Das Rind hat Futter, Wasser und Einstreu zur Verfügung und kann seine Artgenossen noch sehen und riechen.

In den frühen Morgenstunden transportieren wir das Rind zum ortsansässigen Metzger. Die Fahrt über 4,5 km Länge dauert sieben Minuten.
Zu diesem Zeitpunkt beginnt der Schlachtbetrieb gerade erst. Unser Rind ist das erste Schlachttier des Tages. Ohne Wartezeit kann die Schlachtung sofort beginnen.

Durch die geöffnete Anhängertüre verlässt das Schlachtrind eigenständig das Transportfahrzeug und begibt sich über einen kurzen Gang im Freien in den Schlachtraum. Dieser sieht einem gewöhnlichen Stall sehr ähnlich. Dort steht der Metzger, der das Tier beruhigend anspricht und es mit einem Bolzenschuss sofort betäubt. Danach wird das Rind entblutet.

Wir schätzen die ruhige, respektvolle Art des von uns beauftragten Metzgers, der das Tier tötet. Hierfür auch ein Dank an das tolle Team unseres Metzgers.

Für das Schlachttier entzünden wir am Schlachttag eine Kerze und ein Räucherstäbchen und geben ihm einen wertschätzenden Dank mit auf den Weg. Viele mögen uns dafür belächeln. Doch sind wir diesem Tier dankbar, dass es uns so unseren Lebensunterhalt sichert.